Zimmer in Vollbrand: 25 Personen und 3 Tiere gerettet
Bei einem Zimmerbrand in St. Pölten um 02:30 Uhr früh des 24.10.2025 konnten 25 Personen aus einem Mehrparteienhaus und drei Tiere aus der Brandwohnung selbst gerettet werden. Drei Feuerwehren mit 45 Mitgliedern standen rund 2,5 Stunden im Einsatz.
Der zweite nächtliche Zimmerbrand innerhalb von 2 Tagen forderte die Einsatzkräfte der FF St. Pölten-Stadt, St. Pölten-Viehofen und St. Pölten-Wagram in der Nacht auf 24.10.2025. Gegen 02:30 Uhr ging der Notruf über einen brennenden E-Scooter in einer Wohnung unweit der Feuerwehr ein, bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der betroffene Raum bereits in Vollbrand, die restliche Wohnung und Teile des Stiegenhauses waren stark verraucht. Personen in darüber liegenden Wohnungen standen bereits an den Fenstern.
Sofort wurden die Bewohner der betroffenen Wohnung ins Freie gebracht und unter schwerem Atemschutz eine Löschleitung zum Brandbereich vorgenommen. Während die ersten Löschmaßnahmen in vollem Gange waren, evakuierten weitere Atemschutztrupps die Nachbarn. Zum Teil mit Hilfe von Brandfluchthauben. Insgesamt wurden 25 Menschen ins Freie gebracht und dort zur weiteren Betreuung dem Rettungsdienst übergeben. Von den Personen wurde nach derzeitigem Wissensstand niemand ernst verletzt.
Im Zuge der Löscharbeiten wurden in der Brandwohnung zwei Katzen und ein Hund gefunden, die sich vor dem Feuer unter dem Mobiliar versteckt hatten. Sie wurden ebenfalls an den Rettungsdienst übergeben und bestmöglich mit Sauerstoff versorgt. Zwei der Tiere konnten sich so rasch erholen, für eines kam leider jede Hilfe zu spät.
Nachdem der Brandraum vollständig abgelöscht war, übernahmen weitere Atemschutztrupps die Nachlösch- und Kontrollarbeiten, Brandgut wurde ins Freie gebracht und die Wohnung sowie das Stiegenhaus mittels Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht.
Insgesamt standen rund 45 Mitglieder der drei Feuerwehren St. Pölten-Stadt (örtlich zuständig), St. Pölten-Viehofen und St. Pölten-Wagram im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 05:00 Uhr führ beendet werden, die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft (Versorgung von Fahrzeugen und Geräten, Einsatzhygiene, Aufpacken der Fahrzeuge, etc.) nahm noch eine weitere Stunde in Anspruch. Als Auslöser des Brandes kommt nach derzeitigem Wissensstand ein E-Scooter infrage, die genaue Ursache ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen.
Wie auch schon bei dem Zimmerbrand am Vortag gilt unser großer Dank wieder den unterstützenden Feuerwehren und den anderen Einsatzorganisationen für die vorbildliche und reibungslose Zusammenarbeit. Den Bewohnern der betroffenen Wohnung und auch ihren vierbeinigen Freunden wünschen wir auf diesem Wege alles Gute.
Danke auch an Helmut Stamberg für die Fotos!
Während der im defekten LKW-Tank verbliebene Diesel von der Mannschaft des Schadstofffahrzeugs St. Pölten-Stadt umgepumpt wurde, unterstützten die Voraus-Mannschaft und die ebenfalls alarmierte Freiwillige Feuerwehr Böheimkirchen-Markt beim Aufbringen von mehreren Säcken Ölbindemittel. Das Ausmaß der Ausbreitung des ausgelaufenen Treibstoffs wurde von der Behörde vor Ort begutachtet.
Parallel dazu waren das Kranfahrzeug und das Kranbegleit (Welchselladeaufbau auf WLF) mit der Bergung des LKW befasst, die sich aufgrund der Ladung schwierig gestaltete – geladen waren zahlreiche meterlange Metallstangen, von denen eine einzelne rund 250 kg wog. Erst nachdem diese Ladung durch Kräne eines privaten Unternehmens entfernt war, konnte das Fahrzeug mithilfe der Kran-Seilwinde wieder aufgestellt und schließlich von der Fahrbahn gebracht werden.
Nach Mittag konnten die Feuerwehr-Einsatzkräfte wieder einrücken und mit der Dekontaminierung des verwendeten Einsatzmaterials beginnen. Von der anwesenden Polizei und der ASFiNAG wurde die Westautobahn schließlich nach Mittag wieder für den Verkehr freigegeben.
Schon am Vortag, dem 16.02.2026, war der Kran auf der A1 bei einer LKW-Bergung eingesetzt. Ob der Wintereinbruch Mitauslöser für diesen Unfall war, ist unbekannt.
Dank gilt allen bei den beiden Einsätzen beteiligten Blaulichtorganisationen für die gewohnt reibungslose und vorbildliche Zusammenarbeit!
Eingesetzte Fahrzeuge:
Schwerer LKW-Unfall
Schwerer Verkehrsunfall, A1
Folgenschwerer LKW-Unfall
Umgestürzter Tankwagen
Busunfall auf der A1
Schwerer Verkehrsunfall, Kleinhain
Scheunenbrand in Nadelbach
LKW-Bergung bei St. Christophen
Fahrzeugbrand Dr. Adolf Schärf Straße